Am Mittwoch, 29. Februar 2012, haben wir wiederum einen Ausnahme-Künstler zu Gast.
Der deutsche Pianist Martin Stadtfeld wird in einem speziellen Konzert-Talk interessantes aus seinem Leben erzählen und sicherlich das eine oder andere Muster seines Könnens zum Besten geben.
Der Pianist Martin Stadtfeld gab mit 9 Jahren sein Konzertdebüt und studierte ab seinem 14. Lebensjahr an der Musikhochschule Frankfurt bei Lev Natochenny, seinerseits Schüler des legendären Lev Oborin.
Die Reihe seiner Wettbewerbserfolge hatte ihren Höhepunkt im Jahr 2002, als er als erster bundesdeutscher Pianist den Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig gewann. Der erste Preis dieses traditionsreichen Wettbewerbs, der 14 Jahre zuvor nicht vergeben worden war, öffnete dem Künstler die Türen zu den wichtigsten Konzertpodien.
„Bach ist zwar das Alpha und Omega seines Denkens, doch mitnichten das ganze Alphabet. Der junge Deutsche kann noch viel mehr” („Die Zeit”). So reicht die Bandbreite der von Martin Stadtfeld interpretierten Werke von Bach über die Wiener Klassik hin zu den Werken der Romantik (Schumann, Liszt, Wagner, Brahms) und den großen romantisch-expressiven Klavierkonzerten wie Tschaikowsky und Rachmaninoff.
Konzertauftritte führen ihn in die wichtigsten Musikzentren und zu den großen Orchestern Europas, der USA und Japans. Er konzertiert mit Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, der Academy of St Martin in the Fields, dem Leipziger Gewandhausorchester, der Staatskapelle Dresden, den Wiener Symphonikern, der Tschechischen Philharmonie Prag, dem Mozarteum Orchester Salzburg u.v.m. Neben regelmäßigen Auftritten auf den großen deutschen Konzertpodien gastiert er zudem in der Sumida Triphony Hall in Tokio, dem Seoul Arts Center, dem National Center of Performing Arts in Peking, im Wiener Konzerthaus und Musikverein, der Tonhalle Zürich, dem Concertgebouw Amsterdam und vielen weiteren international renommierten Konzerthäusern. Bei den großen Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Rheingau Musik Festival, dem Schleswig Holstein Musik Festival, Lockenhaus Festival, Ljubljana Festival, Festival International Echternach, der Schubertiade in Schwarzenberg und Hohenems und dem Menuhin Festival Gstaad ist er regelmäßig zu Gast.
Martin Stadtfeld nimmt exklusiv für Sony Classical auf. Den furiosen Auftakt zu seinen zahlreichen Einspielungen machte 2003 seine CD mit J.S. Bachs „Goldberg-Variationen”, die zu seinem ersten Echo-Klassik-Preis führte. Neun weitere Alben und drei weitere Echo-Klassik-Preise folgten. Im Herbst 2011 erscheint die elfte Einspielung mit Klavierkonzerten von Bach.
Ein großes Anliegen des Künstlers ist es, Kindern und Jugendlichen in Schulen den Zugang zur klassischen Musik zu ermöglichen. So spricht Martin Stadtfeld bei regelmäßigen Schulbesuchen mit Schülern über seine Arbeit als Pianist, stellt ihnen die Musik vor und vermittelt so außerhalb des Konzertlebens auf eine unmittelbare persönliche Art die Begeisterung für klassische Musik.